Kinderschutz Hotline

 

Am Donnerstag (3. August 2017) hat Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Kinderhilfe e.V., dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte 1000 Schlüsselanhänger mit der Telefonnummer der Kinderschutzhotline übergeben. Sie können nun an alle verteilt werden, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, und an interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der Sozialdezernent und Beigeordnete, Michael Löffler und die Stellvertretende Leiterin des kreislichen Jugendamtes, Marion Schild, nahmen den Berg der Schlüsselanhänger gern entgegen.

Und sie bedankten sich herzlich nicht nur bei der Deutschen Kinderhilfe, sondern auch beim DRK-Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte, der mit einer Spende die Herstellung der Schlüsselanhänger finanziert hat. 

DRK-Kreisgeschäftsführer Uwe Jahn, erhielt denn auch die erste Tüte frisch geprägter Schlüsselanhänger. „Wir geben sie gern an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindertagesstätten und des Rettungsdienstes. Sobald sie in ihrer täglichen Arbeit mit einem Verdacht der Kindeswohlgefährdung konfrontiert werden, haben sie so die Telefonnummer der Hotline Mecklenburg-Vorpommern schnell zur Hand“, erklärte Uwe Jahn.

Es ist etwas mehr als neun Jahre her, dass Rainer Becker die Idee mit dem Schlüsselanhänger hatte. Es war sein Ziel, die Menschen für das Thema Kindeswohl zu sensibilisieren. In Mecklenburg-Vorpommern haben sich seinerzeit die Landkreise und das Land auf die Einrichtung der Hotline geeinigt. „Und nach wie vor ist M-V das einzige Flächenland, das eine Kinderschutz-Hotline eingerichtet hat“, betonte Rainer Becker, der seit 2013 Vorsitzender des Bundesverbandes der Kinderhilfe ist. Überhaupt sei das Land in Sachen Kinderschutz sehr gut aufgestellt.

„Die Erfahrungen mit der Kinderschutzhotline sind aus unserer Sicht als Jugendamt des Landkreises durchweg positiv zu bewerten“, bestätigte Marion Schild. Zu den Anrufern zählten hauptsächlich aufmerksame Nachbarn, Verwandte und Bekannte. Die Mehrzahl nutze die Möglichkeit, anonym zu bleiben. „So erhalten wir durchschnittlich ein bis zwei Meldungen am Tag zu Kindeswohlgefährdung – über die Hoteline oder direkt bei uns im Jugendamt, so Marion Schild. Wenn sich auch nicht in jedem Fall die Vorwürfe bestätigen: „Es gibt in dieser Sache keinen Anruf zu viel“, ergänzte Michael Löffler.

 

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