Müritzquerung 2017

 

Sie hatten nicht das beste Wetter, aber ein großes Ziel: Marina Strüben, Ricarda Silkenbäumer, Lea-Theres Plehn, Andreas Piske, Benjamin Hein, Eric Greiner, Benjamin Wittke, Lukas Hundt, Alwin Löffler, Jens Hass, Moritz König, Peter Müller, Ronny Stier, Maik Luplow, Uwe Greiner und Sven Braun waren die Teilnehmer der diesjährigen Müritzquerung, die durch die DRK Wasserwacht Mecklenburgische Seenplatte bereits zum zweiten Mal organisiert wurde. Während im vergangenen Jahr noch zwei Teams mit jeweils drei Schwimmern an der Marina Buchholz an den Start gingen, um gemeinsam die 30 Kilometer lange Strecke zum Warener Volksband zu schwimmen, konnten am Sonnabend 16 Schwimmer begeistert werden. Leichter Wind kräuselte die Wellen auf dem Müritzsee bei Buchholz, als die ersten fünf Schwimmer pünktlich um 8 Uhr vom Steg in die Fluten sprangen, um binnen einer Stunde möglichst viele Meter der bevorstehenden Strecke zurückzulegen.

Begleitet von vier Rettungs- und Servicebooten ging es Zug um Zug entlang der idyllischen gelegenen Bootshäuser in Richtung des Müritzarms. Nach 45 Minuten schlüpfe das zweite Team in die Neoprenanzüge und erwärmte die Muskeln, um punkt 9 Uhr die erste Staffel abzulösen. Über drei Kilometer langen nun mittlerweile hinter den Schwimmern und die Vipperower Brücke rückte stückweise näher. Diese wurde durch das dritte Team schließlich um 10:20 Uhr absolviert. Am Ufer und auf der Brücke selbst hatten sich zahlreiche Fans der Müritzquerung eingefunden. Unter ihnen auch Familienangehörige der Schwimmer, die ihre Lieben kräftig anfeuerten. Aber die Schwimmer kamen nicht nur ihrem Ziel, sondern auch einer großen Schlechtwetterfront näher. Vorbei an Rechlin und Zielow setzte schließlich ab 14 Uhr Dauerregen ein. Doch das beeindruckte die Schwimmer nicht, denn das Team hatte sich ein großes Ziel gesetzt: Mit der Müritzquerung, Werbung für den Schwimmunterricht an der Mecklenburgischen Seenplatte zu machen. Schier endlos zog sich der Streckenabschnitt mit den verbleibenden 15 Kilometern. Das Klinker Schloss fest im Blick wurde der Müritzhals angepeilt. An der Waldschänke vorbei, auch hier warteten wieder Fans der Müritzquerung, bündelten die Schwimmer alle Kräfte, um gemeinsam zum Endspurt zu starten. Derweil informierten andere Rotkreuzler am Volksbad über die Arbeit der Wasserwacht und über die angebotenen Schwimmkurse. Auch René Drühl wartete am Ufer, um mit Uwe Jahn, Geschäftsführer des DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte, das Team der Müritzquerung 2.0 würdig zu begrüßen. René Drühl, der in einer Doppelfunktion die Schwimmer begrüßte, hatte aber nicht nur Glückwünsche zur sportlichen und sozialen Leistung parat. In den Händen hielt der Warener Stadtpräsident einen symbolischen Scheck über 1.000 Euro von der ALD, die unter anderem den RUN for Charity organisieren. Weitere 100 Euro spendete Stadtpräsident Drühl aus eigener Tasche. Und auch eine Arztpraxis aus Waren (Müritz) füllte den Spendentopf mit 450 Euro, der Ratskeller Waren steuert 150 Euro bei und das Autohaus Multhaup weitere 50 Euro. Diese Spenden kommen zu 100 Prozent den Schwimmprojekten der DRK Wasserwacht und somit dem Schwimmunterricht für Kinder an der Seenplatte zugute.

An dieser Stelle wollen wir uns auch bei den vielen weiteren Unterstützern bedanken, die sich an der Organisation und Durchführung der Müritzquerung 2.0 beteiligt haben. So ermöglichte die Jugendherberge Waren (Müritz) eine Übernachtung der Schwimmer und Crewmitglieder und stellte die Verpflegung zum Freitagabend mit einer Nudelparty, am Samstag mit dem Frühstück und einem Grillbüfett. Die Firma Yachtcharter Schulz vermietete der Wasserwacht ein großes Serviceboot und das nicht wie üblich, nur wochenweise, sondern lediglich für zwei Tage. Weitere Unterstützung gab es durch die Marina Buchholz, die uns Liegeplätze und die Startmöglichkeit einräumte. Auch wenn es eine aufwendige und anstrengende veranstaltung war, ist die die DRK Wasserwacht sicher, eine Müritzquerung 3.0 wird es im kommenden Sommer geben. hier gibt es jede Menge Bilder

 

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