Kinder, Jugendliche und Senioren stricken für guten Zweck
Es ist genau die richtige Jahreszeit zum Stricken und das nutzen auch die Kinder und Jugendlichen sowie die Senioren des DRK Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte. So trafen sich im DRK-Gesundheitszentrum in Waren (Müritz) zehn Frauen wöchentlich, um hier kleine Mützen in den verschiedenen Farbvarianten und Formen aus flauschiger Wolle zu fertigen. Und auch in den betreuten Wohnanlagen für Kinder und Jugendliche in Wesenberg wurden aus vielen Wollknäueln zahlreiche bunte Kopfbedeckungen. Diese Mützen sind aber nicht für die Köpfe von Menschen gedacht. In einer gemeinsamen Aktion der Rewe-Märkte, der Firma innocent und dem Deutschen Roten Kreuz wird derzeit „Das große Stricken veranstaltet“. Diese landesweite Benefizaktion der etwas anderen Art begeistert derzeit hunderte Frauen und Männer in ganz Deutschland. Ab dem 21. November werden dann die Wollmützchen auf kleine Smoothies-Flaschen gesetzt und stehen dann in den Kühlregalen bei REWE. Und für jeden bemützten Smoothie, der verkauft wird, werden dann 30 Cent an das Deutsche Rote Kreuz gespendet.
Tag der Begegnung im Neustrelitzer Hospiz
Es war der erste „Tag der Begegnung“ im Neustrelitzer Hospiz, das zum neusten Pflegezentrum des DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. gehört. „Es kamen zahlreiche Menschen, die sich über unsere Arbeit im stationären Hospiz erkundigen wollten“ freute sich Pflegedienstleiterin Yvonne Neumann über den regen Zuspruch den dieser Infotag bewirkte. Und dass es reichlich Klärungsbedarf unter der Bevölkerung gab, zeigten die erstaunten Gesichter der Frauen und Männer, die bei ihrem Besuch ein steriles Sterbehaus erwartet hatte. „Wir sind bei weitem keine Einrichtung zum Sterben, sondern vielmehr eine Herberge, in der die verbleibende Zeit des Lebens sinnvoll und nach eigenem Ermessen genutzt werden kann“, klärte die Sozialarbeiterin des Hauses, Yvonne Bendrich, die Besucher auf. So verwundert es auch kaum, dass es keine Patienten im Hospiz des Luisendomizils gibt. „Wir betreuen hier Gäste unserer Herberge, was das Wort Hospiz im übertragenen Sinne auch bedeutet“, erläuterte Sascha Zwerg, Leiter der Pflegeeinrichtung die Philosophie des Hauses. Dieser Grundgedanke spiegelt sich auch in der Optik des Hospizes wieder. Helle freundliche Räume, eine große Terrasse entlang des angrenzenden Nadelwaldes und das Klingen des Windspiels, welches durch eine leichte Priese am Fenster tanzt, wirken beruhigend. „Es ist wohnlichen und gemütlich hier.“ Schnell wird die Bestimmung des Hauses für den Betrachter zur Nebensache – Es ist ein Hospiz, das seine Gäste nur für eine begrenzte Zeit beherbergt. Dies aber mit Liebe und dem Bestreben, einen schönen und würdevollen Lebensabend zu ermöglichen.
Herrenseebrücke in Waren (Müritz) mit Graffiti verziert
Grau in Grau und mit zahlreichen Graffiti beschmiert, so präsentierte sich lange Zeit die Herrenseebrücke im Luftkurort Waren (Müritz). Die Stadt Waren ließ die Brückenpfeiler mit heller Farbe wieder neutralisieren. Doch bereits ein Wochenende später waren erneut Graffiti-Sprayer am Werk und verzierten die sechs Brückenpfeiler in der Nordsiedlung. Doch in diesem Fall war es so gewollt und seitens der Stadtverwaltung geplant. Künstler aus Berlin und Rostock machten sich ans Werk und setzten bunte Motive, die im maritimen Zusammenhang mit dem Luftkurort stehen, um. Blaue Wasserflächen dienen hierbei als Leitfaden. Seezeichen, Anker, Rettungsringe, Flaschenpost und Badespaß geben jedem Pfeiler ein individuelles Aussehen. Unterstützt wurden die Profis von Mädchen und Jungen der DRK-Kinder- und Jugendhilfe. So erhielten die Jugendlichen aus der ambulanten und stationären Betreuung eine soziale Aufgabe, bei der sie die Entwicklung des Projektes miterleben konnten. Voller Stolz füllten sie die Flächen mit Farbe und trugen damit ihren Teil zum Projekt „Schönere Brückenpfeiler“ bei. Dank der Aktion, so hofft man, werde auch das illegale Beschmieren ein Ende haben. Denn ein Ehrenkodex untersage ein Übersprayen der Kunstwerke.
Kinder- und Jugendhilfe begleitet die Verschönerung
Kinder- und Jugendhilfe tourt über die Seen
Dazu starteten wir auch in diesem Jahr mit Kindern und Jugendlichen des DRK Kinder- und Jugendhilfezentrums Neustrelitz nach Diemitz.
Am Freitag den 26.08.2011 ging es bei herrlichem Sonnenschein los. Da vier verschiedene Wohngruppen beteiligt waren, trafen wir uns alle gegen 16.00 Uhr auf dem Diemitzer Zeltplatz. Jetzt mussten erst einmal alle Zelte aufgebaut werden, was jedoch einige Zeit in Anspruch nahm. Aber da alle mit anpackten, war auch das bald geschafft. Das Abendessen konnte vorbereitet werden und auch für Sport und Spiel war noch Zeit. Der erste Tag klang dann mit einem Lagerfeuer aus.
Samstag den 27.08.2011 ging es dann auf große Fahrt, rund um Diemitz. Gegen 10.00 Uhr starteten wir unsere Kanutour, auch das Wetter spielte einigermaßen mit. Die Tour verlief dann ohne Probleme, denn die meisten Kinder und Jugendlichen nahmen schon mehrmals daran teil. Etwa 17.00 Uhr erreichten wir dann wieder unseren Zeltplatz und alle freuten sich schon auf den Grillabend. Leider zogen sich die Wolken immer weiter zu und es fing an, in Strömen zu regnen. So musste das Grillen leider ausfallen, aber die Nudeln mit Tomatensoße habe dann auch alle satt gemacht. Auch zwei Zelte fielen dem Regen zum Opfer, wobei wir eins mit zusätzlichen Planen gerade noch retten konnten. Gegen 20.00 Uhr hatte Petrus dann doch noch ein Einsehen und wenigstens das abendliche Lagerfeuer wurde noch zu einem Erlebnis.
An unserem Abreisetag, Sonntag der 28.08.2011, strahlte die Sonne wieder, sodass unsere Zelte abtrocknen konnten. Nach dem Frühstück ging es dann ans Zelte abbauen und da auch wieder alle anpackten, war auch das bald erledigt. Damit war es wieder Zeit, Abschied zu nehmen.
Auch wenn das Wetter dieses Jahr nicht so mitspielte, das gemeinsame Erleben stand immer im Vordergrund. Deshalb bin ich mir sicher, dass die meisten nächstes Jahr wieder dabei sind.
zwei DRK-Staffeln beim Müritzlauf 2011
Was für ein Lauf – der elfte Müritzlauf steckt mit Sicherheit noch einige Tage den 906 Athleten in den Knochen. Auch in diesem Jahr bot der Müritzlauf wieder ideale Bedingungen für die 131 Starter beim Ultramarathon, für die 128 Teilnehmer beim Städtelauf, die 75 Staffeln beim Teamlauf, sowie für die 15 Handbiker, die an den Start gingen. Auch wir als DRK-Kreisverband haben wieder am Müritzlauf teilgenommen. Erstmalig konnten wir mit zwei Staffeln an den Start gehen. Das Team „FIT“ belegte in einer Zeit von 6:11:51 Stunden einen sehr guten 32. Platz. Auch unsere Fun-Staffel hatte mit dem 52. Platz und einer Zeit von 6:52:10 Stunden einen sehr guten Lauf.
Sommerfest lässt Senioren aufblühen

- Sommerfest Pflegeheim Neustrelitz
Langsam aber bestimmt eroberte am Mittwoch die Sonne den strahlend blauen Sommerhimmel. Die buntgeschmückte Terrasse des neuen Neustrelitzer Pflegezentrums füllte sich zusehends mit Senioren und dem Pflegepersonal des Luisendomizils. „Ich begrüße sie rechtherzlich zu unserem heutigen Sommerfest“, empfang Heimleiter Sascha Zwerg über 80 Gäste an den festlich eingedeckten Tischen. In maritimen Kostümen kümmerten sich Frauen und Männer der Pflegeeinrichtung um das Wohl der Senioren, die mit Musik auf die bevorstehenden Stunden eingestimmt wurden. Die Mischung aus sommerlichem Wetter und heiteren Klängen aus den Lautsprechern animierten schnell einige der rüstigen Heimbewohner, ihre Plätze zu verlassen und auf die Tanzfläche zu wechseln. Für Abwechslung sorgten auch Clown Bolle, der mit einige Spielen die Gäste unterhielt. Ausgelassen amüsierten sich Frauen und Männer und genossen den unbeschwerten Sonnentag, der mit einem rustikalen Grillbüfett abgerundet wurde. Im Luisendomizil leben seit seiner Eröffnung im Frühjahr 2011 80 Senioren aller Pflegestufen. Sie haben in diesem Pflegezentrum, das als eines der mondernsten Pflegeeinrichtungen der Region gilt, ein neues wohnliches Zuhause gefunden.
Wasserspiele und Taufen beim Neptunfest
Da hatten die Mädchen und Jungen der Kita „Haus Sonnenschein“ in Waren (Müritz) sich das beste Wetter ausgesucht, um ihr zünftiges Neptunfest zu feiern. Zwar gab es jeder Menge Wasser zum Spielen an diesem Tag, doch der strahlend blaue Himmel wartete mit jeder Menge Sonne auf die Kleinen. In bunten maritimen Kostümen präsentierten sich die Mädchen und Jungen voller Stolz ihren Erzieherinnen, die sich ebenfalls in schmucke Seenixen verwandelt hatten. „Die Eltern haben sich wirklich sehr viel Mühe gegeben“, freute sich Birgit Hartinger, die Leiterin der DRK-Einrichtung. Piraten, Meerjungfrauen, Haifische und selbst ein keiner Neptun wurde durch die Kinder verkörpert. Mit zünftigen Wasserspielen, vertrieben sich die Mädchen und Jungen die Zeit, bis der „echte“ Neptun den trockenen Weg zur Kindertagesstätte gefunden hatte. In Begleitung zweier Begleiterinnen kam Neptun zur Kita, um hier einige der kleinen Landratten zu taufen. Mit einem leckeren Trunk aus dem kühlen Meer wurden einige der Kinder begrüßt und erhielten neben einer Urkunde auch neue Namen.
Drei große Ereignisse locken Gäste an
„Wo ist nur die Zeit geblieben?“ Mit dieser Frage begrüßte Andrea Morgenstern, Leisterin des DRK-Hospizes, über 150 Gäste, die der Einladung zum neuen Neustrelitzer Pflegezentrum am Freitag folgten. Zahlreichen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, unter ihnen auch Landrat Heiko Kräger und der Neustrelitzer Bürgermeister, Andreas Grund, kamen, um das zehnjährige Bestehen des ambulanten Hospizdienstes sowie die offizielle Eröffnung des „Luisendomizil“, zu feiern. Seit einem Jahrzehnt bereits begleiten ehrenamtliche Helfer sterbende und trauernde Menschen und spenden Trost in einem schweren Lebensabschnitt. Jetzt, mit der Eröffnung des Luisendomizils geht das DRK einen Schritt weiter. Denn bislang einmalig in Deutschland übernimmt das DRK die Trägerschaft für ein stationäres Hospiz. Neben den zehn Hospizplätzen finden 80 pflegebedürftige Menschen ein Platz und ein neues Zuhause in einem Pflegeheim der vierten Generation. „Es ist uns wichtig, dass wir hier in Neustrelitz eine moderne Pflegeeinrichtung haben, denn unsere Senioren sind auch modern“, so Heiko Kräger. Bereits jetzt leben 67 Frauen und Männer in dem aus vier Wohngruppen bestehenden Pflegeheim, das schon in die jüngste Zertifizierung einbezogen wurde. Lediglich acht Prozent der deutschen Unternehmen stellen sich einer unabhängigen Zertifizierung. Das Deutsche Rote Kreuz an der Mecklenburgischen Seenplatte nutzt diese Möglichkeit für den größten mecklenburgischen Rettungsdienstbereich, den das DRK in den Landkreisen Müritz und Mecklenburg-Strelitz mit 12 Rettungswachen betreibt, bereits seit vielen Jahren. Mit Erfolg, denn seit 2007 konnte ein gehobenes Qualitätsmanagement im hiesigen Kreisverband aufgebaut werden. Jetzt stellte sich das DRK auch der Zertifizierung des Pflegebereiches. „Wir streben zwar nicht nach den Superlativen, aber hiermit sind wir einer der bundesweiten Vorreiter“, erklärte DRK-Geschäftsführer Uwe Jahn. Am Freitag nun konnte das Rote Kreuz die Früchte der langjährigen Saat ernten. Cornelia Peter, eine unabhängige Auditorin der DQS aus Berlin, kam nach Neustrelitz, um hier die Zertifikate für den Rettungsdienst und den Pflegebereich des DRK zu überreichen. „750 Mitarbeiter haben es geschafft, von einander zu lernen und Fehler zu beseitigen“, so die Gutachterin.
343 Teilnehmer radeln um die Müritz
Mit der sechsten Auflage der DRK-Zwei-Rad-Tour um die Müritz konnten wir nicht nur 343 Teilnehmer aus den Landkreisen Müritz, Mecklenburg-Strelitz und ferneren Regionen begeistern, auch die Sonne begleitete uns über die gesamte Distanz von 80 Kilometern. Pünktlich um 10 Uhr gab Geschäftsführer Uwe Jahn am Sonnabend den Startschuss zur größten gemeinsamen Radtour, die an der Mecklenburgischen Seenplatte organisiert wird. Und auch in diesem Jahr hieß das Motto: „„Kilometergeld sammeln für den guten Zweck“.
Traditionell traf sich die größte Anzahl der Teilnehmer am Volksbad von Waren (Müritz) von hieraus ging es mit bestem Wetter und grandioser Stimmung über Klink in Richtung Röbel, dem ersten Etappenziel. Hier versorgte der DRK Betreuungsdienst die Sportfreunde mit einem kleinen Obstsnack. Das Kreisauskunftsbüro registrierte weitere Teilnehmer, die sich dem Fahrradkonvoi anschlossen. Entlang dem Müritzufer ging es weiter zum Mittagsstopp in Rechlin. Eine deftige Erbsensuppe mit Wienerwürstchen sorgte hier für die nötige Stärkung. Die Müritzer Kreisverkehrswacht codierte Fahrräder und gab wichtige Tipps zum Radfahren. Für jene die sich so richtig auspowern wollten, wurde zwischen Rechlin/Nord und Boek eine zehn Kilometer lange Sprintstrecke aufgebaut. Im dritten Etappenziel sattelten erneut einige weitere Teilnehmer mit auf, um uns bis nach Waren (Müritz), dem Tagesziel zu begleiten. Hier fand auch das beliebte und verdiente Sattelfest statt. Denn insgesamt lagen hinter den 343 Teilnehmern, unter denen auch 41 Kinder waren, stolze 23.699 Kilometer Radfahren. Und auch die Summe des freiwilligen Startgeldes konnte sich sehen lassen. In den Spendenbüchsen sammelten sich 1156,10 Euro an. Hinzu kommen einige größere Beträge von Sponsoren. Dieses Geld wird der Familie einer kürzlich verstorbenen Mitarbeiterin unseres Kreisverbandes überreicht.
DQS-Zertifikat für den gesamten Pflegebereich
„Qualität ist einer unserer wichtigsten Maßstäbe, die wir jeden Tag in unserem Kreisverband leben“, verdeutlichte Uwe Jahn, Geschäftsführer des DRK an der Mecklenburgischen Seenplatte, anlässlich des jüngst gestemmten Mammutprojektes. Pflegeeinrichtungen gibt es an der Mecklenburgischen Seenplatte etliche. Für Senioren und deren Angehörige bleibt im Pflegefall die große Frage: „Welche Einrichtung ist die beste?“ Als erste Richtlinien trennen bereits die jährlichen Überprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) die Spreu vom Weizen. Die fünf stationären und vier ambulanten Pflegeeinrichtungen des DRK Kreisverbandes Mecklenburgischen Seenplatte e.V. wiesen bei diesen unangemeldeten Kontrollen einen Bewertungsdurchschnitt von 1,2 auf. „Auf diesem sehr guten Ergebnis wollten wir uns aber nicht ausruhen“, erklärte Uwe Jahn eine bislang einmalige Aktion in Mecklenburg-Vorpommern. Das Rote Kreuz ließ durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) die Pflegeeinrichtungen durch ein unabhängiges Unternehmen bewerten. „Transparenz schafft Vertrauen“, erklärte Uwe Jahn die neuen Wege. Denn ähnlich wie im Rettungsdienst, den das DRK bereits seit drei Jahren erfolgreich zertifizieren lässt, geht es nicht „um eine weitere Urkunde an der Wand, sondern um die Erweiterung des kundenorientierten Qualitätsmanagements.“ Um diese erhöhte Pflegequalität zu erreichen, braucht es wesentlich mehr, als die Erfüllung der von den Krankenkassen gefordert Pflegestandards. Denn während der Begutachtung wurde besonderer Wert auf die Umsetzung der MAAS-BGW Richtlinien des Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie auf die Umsetzung der Pflege- und Behandlungsstandards der Bewohner gelegt. Freiwilliges und ganz bewusstes Bekenntnis der Pflegeeinrichtungen und aller Mitarbeiter zur Qualitätssicherung waren der Anfang des langen Weges, die letztlich zu einer erfolgreichen Zertifizierung der Pflegeheime in Waren, Rechlin und Neustrelitz, der Tagespflege in Malchow sowie der ambulanten Pflege Röbel, Neustrelitz und Woldegk geführt haben. Maßgeblich verantwortlich für diesen Erfolg war das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Mitarbeitern, den hauseigenen Qualitätsmanagern sowie der Leitungsebene.
DQS-Zertifikat - Rettung auf hohem Niveau
Der DRK-Rettungsdienst an der Mecklenburgischen Seenplatte lässt seit drei Jahren seine Arbeit durch die DQS (Deutsche Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) zertifizieren. „Aber wir stellen uns nicht der Überprüfung, nur um ein Zertifikat zu erhalten“ verdeutlichte DRK-Geschäftsführer Uwe Jahn jetzt. „Vielmehr geht es darum, in allen unseren zwölf Rettungswachen den gleichen hohen Standard zu erhalten.“ Acht Tage verbrachte eine unabhängige Gutachterin auch im Landkreis Müritz und überprüfte die hiesigen Rettungswachen auf Herz und Nieren. Besonderes Augenmerk legte Cornelia Peter auf das
Fehler-Management, zentrale Führung und konsequente Durchsetzung der Qualitätsrichtlinien. „Diese beherrschen Sie als Rettungsdienstler sichtlich“, urteilte sie während der Überprüfung der Rettungswachen, der Einsatzfahrzeuge und der Handlungsabläufe. Angesichts der sich stets wandelnden und immer komplexerer werdenden Arbeitsverfahren sowie erhöhter Belastung rückten dabei der Arbeitsschutz sowie die Unfallverhütung im DRK Kreisverband Mecklenburgischen Seenplatte e.V. immer mehr in den Fokus. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz floss in dieser Woche ebenfalls in die Zertifizierung ein. Mit dieser Untersuchung, die in einem Bericht festgehalten wurde, sei erneut der Nachweis erbracht worden, dass die Forderungen der DIN-Norm im DRK-Rettungsdienstbereich an der Müritz und in Mecklenburg-Strelitz erfüllt worden sind, heißt es.
Für 100 freiwillige Blutspenden geehrt
„Es ist eine schöne Tradition in unserem Kreisverband, Sie als ehrenamtliche Blutspende zu ehren“, begrüßte DRK-Geschäftsführer Uwe Jahn 51 Frauen und Männer in der hauseigenen Kegelbahn. Unter Ihnen waren 27 Spender die 25 Mal freiwillig ihr Blut zur Rettung von Menschenleben zur Verfügung stellten. Weitere 18 kamen bereits auf 50 Transfusionseinheiten, zwei Frauen sogar auf 75 Spenden. Der 46jährige Jens Pollex aus Neustrelitz kann bereits jetzt 100 Spenden nachweisen. „Das sind 50 gespendete Liter Lebenssaft.“ Von drei langjährigen Spendern musste sich das DRK verabschieden. Sie können aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an der freiwilligen Spende teilnehmen. Auch Sie erhielten ein Präsent und den Dank für ihr ehrenamtliches Engagement.
Fasching in der Warener Kita "Haus Sonnenschein"
Fröhlichen kleinen Hexen, bezaubernde Prinzessinnen, zahme Zirkustiere, Piraten, Cowboys und Indianer sowie weitere bunte Gestalten belagerten am 02. Februar die DRK Kindertagesstätte „Haus Sonnenschein“ in der Warener Goethestraße. „Wir feiern heute Fasching!“ halte es immer wieder durch die Räume der Kita. Ausgelassen, verkleidet und bunt geschminkt zogen die Mädchen und Jungen in einer riesigen Polonäse durch ihre Einrichtung.
DRK Kita erhält Spenden
„Verkehrssicherer Heimweg“ so simpel der Projektname auch klingt, ist er doch ein wichtiger Bestandteil der Früherziehung in der DRK Kindertagesstätte in Waren (Müritz). Bereits im Vorschulalter sollen die Mädchen und Junge auf die Gefahren im Straßenverkehr hingewiesen werden. Hierfür wurden jetzt spezielle Schulungsmaterialien für die Verkehrserziehung, die Motorikschulung sowie T-Shirts und Base Cup beschafft. Möglich wurde das durch die Spenden ortsansässiger Firmen. So unterstützen Dr. Ellen Roll, das Bestattungshaus Engelhardt, Schulhaus Poguntke, MC Donalds, Müritzer Handels GbR, Dachdeckerei Bothmann und Go in Fashion GbR diese Aktion. Hier möchten sich die Kinder, Eltern und die Erzieher die Kita „Haus Sonnenschein“ recht herzlich bedanken.






















