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DQS-Zertifikat für den gesamten Pflegebereich

DQS-Zertifikat für den Pflegebereich an der Mecklenburgischen Seenplatte

„Qualität ist einer unserer wichtigsten Maßstäbe, die wir jeden Tag in unserem Kreisverband leben“, verdeutlichte Uwe Jahn, Geschäftsführer des DRK an der Mecklenburgischen Seenplatte, anlässlich des jüngst gestemmten Mammutprojektes. Pflegeeinrichtungen gibt es an der Mecklenburgischen Seenplatte etliche. Für Senioren und deren Angehörige bleibt im Pflegefall die große Frage: „Welche Einrichtung ist die beste?“ Als erste Richtlinien trennen bereits die jährlichen Überprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) die Spreu vom Weizen. Die fünf stationären und vier ambulanten Pflegeeinrichtungen des DRK Kreisverbandes Mecklenburgischen Seenplatte e.V. wiesen bei diesen unangemeldeten Kontrollen einen Bewertungsdurchschnitt von 1,2 auf. „Auf diesem sehr guten Ergebnis wollten wir uns aber nicht ausruhen“, erklärte Uwe Jahn eine bislang einmalige Aktion in Mecklenburg-Vorpommern. Das Rote Kreuz ließ durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) die Pflegeeinrichtungen durch ein unabhängiges Unternehmen bewerten. „Transparenz schafft Vertrauen“, erklärte Uwe Jahn die neuen Wege. Denn ähnlich wie im Rettungsdienst, den das DRK bereits seit drei Jahren erfolgreich zertifizieren lässt, geht es nicht „um eine weitere Urkunde an der Wand, sondern um die Erweiterung des kundenorientierten Qualitätsmanagements.“ Um diese erhöhte Pflegequalität zu erreichen, braucht es wesentlich mehr, als die Erfüllung der von den Krankenkassen gefordert Pflegestandards. Denn während der Begutachtung wurde besonderer Wert auf die Umsetzung der MAAS-BGW Richtlinien des Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie auf die Umsetzung der Pflege- und Behandlungsstandards der Bewohner gelegt. Freiwilliges und ganz bewusstes Bekenntnis der Pflegeeinrichtungen und aller Mitarbeiter zur Qualitätssicherung waren der Anfang des langen Weges, die letztlich zu einer erfolgreichen Zertifizierung der Pflegeheime in Waren, Rechlin und Neustrelitz, der Tagespflege in Malchow sowie der ambulanten Pflege Röbel, Neustrelitz und Woldegk geführt haben. Maßgeblich verantwortlich für diesen Erfolg war das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Mitarbeitern, den hauseigenen Qualitätsmanagern sowie der Leitungsebene.