Jahresrückblick 2011 des stationären Hospiz
„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Überzeugung, das etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht!“
Das Jahr 2011 ist zu Ende gegangen und wir blicken zurück auf unsere wichtigsten Momente und bewegendsten Ereignisse. Doch was ist eigentlich passiert 2011? Nach Monaten der Baumaßnahmen eröffnete am 01.06.2011, bei strahlenden Sonnenschein und etwa 150 Gästen, das stationäre Hospiz des DRK Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte. Auch der erste Bewohner zog an diesem Tag in unser Haus und so nahm auch das Team aus engagieren Mitarbeitern seine Arbeit auf. Die Zusammenarbeit von medizinischem Fachpersonal, Sozialpädagogin, Seelsorgern und Ehrenamtlichen musste entstehen und ausgebaut werden. In gleicher Weise ebenfalls das Netz aus Palliativ- und Hausärzten, Sozialdiensten der Krankenhäuser, Apotheken und Sanitätshäusern, damit die Schwestern des Hospizes im Bedarfsfall zeitnah auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner reagieren können. Das, so können wir nun rückblickend sagen, gelang bereits nach kurzer Zeit und wird im Zuge unserer Arbeit kontinuierlich optimiert. In diesem Sinne möchten wir unseren Jahresrückblick nutzen, um uns bei den vielen hilfsbereiten Hausärzten zu bedanken. Unser besonderer Dank gilt hierbei Dipl. Med. Thomas Richter und Dipl. Med. Nils Schmidt, die in Bezug auf Schmerztherapie jederzeit als unsere Ansprechpartner fungieren. Auch die Möglichkeit der Inanspruchnahme des SAPV – Teams um Dr. Göpel sei hier erwähnt, das im Bedarfsfall einer (komplizierten) Schmerzbehandlung seine Hilfe anbietet.
Da ein Hospiz für viele Menschen ein Ort ist, der Ängste und viele Fragen aufwirft, einigten wir uns im Team auf einen „Tag der Begegnungen“, um uns diesen Fragen zu stellen und Ängsten zu begegnen.
Zahlreiche Gäste folgten am 19.10.2011 unserer Einladung, bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und gespendeten Honiggläsern der Imkerei Sump, um Fragen zu stellen und ihrem Interesse an der Einrichtung unseres Hauses nachzukommen.
Nun können wir sagen, dass wir bereits vielen Menschen auf ihrem letzten Lebensweg mit familiärer Fürsorge und professioneller Sterbebegleitung, zur Seite gestanden haben. Darüber hinaus soll das Hospiz auch für die Hinterbliebenen als Ort verstanden werden, den sie zur Erinnerung an besondere Momente oder einfach nur für ein Gespräch mit den Mitarbeitern, jederzeit aufsuchen können.
Wir als Mitarbeiter des Hospizes, möchten diesen Rückblick nutzen, um uns vor Allem bei unseren Gästen und ihren Familien zu bedanken: für ihr entgegengebrachtes Vertrauen, ihre Zeit und für die vielen Rückmeldungen, die uns täglich motivieren und uns wissen lassen, dass unsere Arbeit wichtig und wertvoll ist.
Abschließend gilt unser Dank auch den vielen kleinen und großen Förderern unseres Hauses, die uns mit ihrer Spende unterstützen und so Zeit und Ruhe für unsere Gäste schenken. Denn neben der Linderung von Schmerzen und anderen belastenden körperlichen Symptomen, kommt es bei der Pflege am Lebensende auf Mitmenschlichkeit, Ruhe und vor allem auf das füreinander Dasein an, als ein auf den ersten Blick notwendig erscheinenden Aktionismus.
Im Hinblick auf die Arbeit im Jahr 2012, haben wir uns vorgenommen, weiterhin die Menschen in unserer Obhut mit viel Zuversicht und in Geborgenheit zu betreuen.
Auch möchten wir anderen Menschen die Möglichkeit geben, in unserem Haus ehrenamtlich tätig zu werden. Haben Sie Interesse an einem Ehrenamt, so freut sich unsere Sozialarbeiterin des Hauses, Yvonne Bendrich auf ein Gespräch. Sie ist unter der Telefonnummer 03981 34904229 in der Woche tagsüber zu erreichen.


