Selbsthilfegruppe Demenz

Selbsthilfegruppe Demenz

Demenz ist eine Krankheit, die in Deutschland weiterhin auf dem Vormarsch ist. Derzeit sind bereits gut 1,5 Millionen Menschen betroffen. Aber nicht nur Demenzkranke sind direkt von der neuen Situation betroffen. Gerade auch für Angehörige, die ihre Lieben versorgen und betreuen, ist es oft eine belastende Situation. Jenen Familienmitgliedern oder auch Freunden und Bekannten will das Deutsche Rote Kreuz in naher Zukunft eine Stütze bieten.

Seit dem Jahresanfang koordiniert das DRK in der Müritzregion die Kontakt- und Informationsstellestelle für Selbsthilfegruppen ( KISS ). In diesem Rahmen soll auch eine Selbsthilfegruppe „Demenz“ ins Leben gerufen werden, welche die Möglichkeit bieten soll, Angehörigen von Demenzkranken durch eine kleine Auszeit neue Kraft zu schöpfen und sich mit Gleichgesinnten und Fachleuten auszutauschen. Das erste Treffen dieser Gruppe soll bereits am Donnerstag, den 24.01.2013, um 14.30 Uhr in Röbel im DRK- Gesundheitsdienst am Mönchteich 7 stattfinden. Interessenten können sich bereits jetzt bei Bärbel Knoll, Leiterin der KISS, in Waren unter Telefon (03991) 182123 oder bei der Leiterin der ambulanten Pflege Röbel, Katharina Birich unter (039931) 52274 informieren.

Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS)

Durch die Neuordnung innerhalb des Großkreises an der Mecklenburgischen Seenplatte kamen auch etliche Selbsthilfegruppen, die sich vormals am Gesundheitsamt des Landkreis Müritz orientierten, in Zugzwang. „Ein neuer Träger musste gefunden werden“, sah sich Ingrid Lemke von der Selbsthilfegruppe „Seelische Gesundheit“ vor einer schwierigen Aufgabe. Bei Suche halfen unteranderem Amtsärztin Elruth Gehrmann und Ramona Berthold, die beim Deutschen Roten Kreuz auf offene Ohren trafen.

„Wir haben innerhalb unseres Kreisverbandes ein riesiges Netzwerk mit dem wir die Arbeit der Selbsthilfegruppen unterstützen können und wollen“, erklärte Uwe Jahn, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes an der Mecklenburgischen Seenplatte. Hierzu fanden bereits die ersten Treffen zwischen neun Müritz Selbsthilfegruppen und der Geschäftsführung des DRK statt. „Bärbel Knoll, die seit vielen Jahren die Schwangerschaftsberatung in Waren leitet, wird ab Januar ehrenamtlich die Arbeit der Selbsthilfegruppen koordinieren“, erklärte Uwe Jahn auf dem Treffen. So können sich die Gemeinschaften, die sich die Hilfe zur Selbsthilfe auf die Fahnen geschrieben haben, auf einen starken Partner stützen.

„Wir bieten den Selbsthilfegruppen nicht nur Räumlichkeiten für Versammlungen, sondern auch zahlreiche Fachberater für die kommende Arbeit an“, so Bärbel Knoll, die Ansprechpartnerin in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) im DRK-Gesundheitszentrum in der Warener Weinbergstraße ist. (SR)

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