12. DRK-Zwei-Rad-Tour

 

Sicherlich könnten wir auch in diesem Jahr sagen, diese DRK-Zwei-Rad-Tour war die schönste und beste Fahrradtour, aber so können wir ja nicht immer einsteigen. Also beschränken wir uns darauf, dass sie eine der zwölftbesten DRK-Zwei-Rad-Touren, die wir seit 2006 auf die Beine gestellt haben, ist. Und das verdanken wir unteranderem den 696 Frauen und Männern, Kindern und Senioren, die diese Veranstaltung zu einem gemeinschaftlichen Erfolg gemacht haben. Über viele Wochen wurde die zwölfte DRK-Zwei-Rad-Tour um die Müritz durch das Org-Team vorbereitet. Genehmigungen wurden eingeholt, die ehrenamtlichen Streckenposten, Helfer des Sanitäts- und des Betreuungsdienstes eingeteilt und Partner mit auf den Sattel geholt. Auch mit dem Wettergott wurde ein Deal geschlossen und so füllte sich bereits eine Stunde vor dem Start das Volksbad in Waren (Müritz). Fahrrad an Fahrrad reihte sich auf der großen Wiese und das Team an der Anmeldung hatte alle Hände voll zu tun.

Schließlich konnte Ronny Möller als Ehrenamtskoordinator insgesamt 576 Starter auf den Müritzrundweg schicken. In diesem Jahr stellten wir uns einem neuen Streckenverlauf und radelten über Schwarzenhof und Speck über Boek nach Rechlin. Hier wartete eine deftige Mittagspause mit Eintopf mit Würstchen und Nudeln mit Tomatensoße auf die Radlerschar. Natürlich waren auch kühle Getränke herzlich willkommen, denn die Sonne begleitete den Fahrradkorso von der ersten Minute. Weiter über Vipperow und Ludorf führte die Tour nach Röbel/Müritz. Ebenso wie in Rechlin, schlossen sich hier weitere Teilnehmer der Gruppe an. Erneuten Zuwachs gab es in Sietow, wo die 17 Kilometer lange Familientour startete und der Endspurt eingeläutet wurde.

Entlang des Schlosshotels in Klink und am Campingplatz Kamerun vorbei rückte das Ziel, das Warener Volksbad, in greifbare Nähe. Hier wurde alle Teilnehmer mit Urkunden und Medaillen begrüßt. Nach einer kleinen Stärkung heiß es Bilanz ziehen. „Die 696 Teilnehmer haben insgesamt 53.030 Kilometer absolviert“, so Ronny Möller. Über das freiwillige Startgeld kamen 3.649 Euro zusammen, die durch weitere Spenden auf 4.600 Euro summiert wurden. „Dieses Geld wird in diesem Jahr für die ambulante und stationäre Hospizarbeit eingesetzt“, verkündete Uwe Jahn, Geschäftsführer beim DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V., abschließend. Aber ganz Schluss war natürlich noch nicht, denn die jüngsten und ältesten Teilnehmer wurden mit kleinen Andenken geehrt und das Sattelfest ließ die zwölfte DRK-Zwei-Rad-Tour gesellig enden.

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