Abschlussfahrt nach Loppin

 

Der Sommer steht vor der Tür und das bedeutet in vielen Kindertagesstätten Abschiednehmen. Auch wenn es schwer fällt, in der Warener DRK Kita „Haus Sonnenschein“ heißt es für die Erzieher, ihr Lütten, die nicht mehr ganz so klein sind, loszulassen und als ABC-Schützen in die Schulzeit zu entlassen. Damit der Abschied nicht ganz so schwer fällt und sich die Mädchen und Jungen an ihre schöne Zeit in der Kita erinnern, organisieren die Erzieher traditionell ein Abschlussfest für ihre Schützlinge. So auch in diesem Jahr und 20 ABC-Kinder wurde zu einer Exkursion an den Jabeler See eingeladen. Bereits die Anreise war für die Lütten ein kleines Abenteuer, denn mit dem Zug ging es nach Jabel.

Wenn auch kurz, aber sehr spannend und interessant, endete die Zugfahrt am kleinen  Bahnhof der Gemeinde. Von hier führte eine gemütliche Wanderung zum Jabeler See, wo ein Picknick als kleine Stärkung wartete. Ein richtiges Mittagessen gab es traditionell bei Familie Nittke, die schon über viele Jahre bei derartigen Aktionen unterstützt. Auch die Jabeler Feuerwehr mischte wieder bei der Aktion mit. Nach einer Führung durch das Gerätehaus fuhren die Kameraden ihre kleinen Gäste mit ihren roten Autos in das Schullandheim nach Loppin, wo das Abenteuer erst richtig losging. Eine Floßfahrt, Spurensuche und ein Tastpfad, der mit verbundenen Augen absolviert werden musste, standen auf dem Programm. Dass ein Stein auch ein Leben hat, konnte ein neuer Findling in Loppin beweisen. Zwei Löcher, groß genug, dass ein Kopf durchpasst, ließen die kleinen Entdecker das Rauschen vernehmen. Eine Erkundungstour über das Gelände des Schulheims endete am Grillplatz, wo ein deftiges Abendessen wartet. Doch der Tag hatte noch viel mehr zu bieten. Bewegungsspiele am Strand, Lagerfeuer mit Knüppelkuchen und natürlich eine Nachtwanderung mit Schatzsuche wurden für die Kinder vorbereitet. Auch wenn zu später Stunde alle glücklich und zufrieden in ihren Betten lagen, fragten sich viele: „Warum hat so ein Tag nicht noch mehr Stunden?“

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