Azubitag führt nach Berlin

 

Nicht wie gewohnt an einem Ort mit medizinischem Hintergrund, sondern mit geschichtlichem Bezug führte der dritten Azubi-Tag unsere Auszubildenden des Neustrelitzer Luisendomizils. Die Azubis aus allen drei Lehrjahren, der zentrale Praxisanleiter Jens Möller und der Pflegedienstleiter André Erdmann reisten mit dem Zug nach Berlin, um hier das Jüdische Museum zu besuchen. In dem spektakulären Bau von Architekt Daniel Liebeskind ist in drei Achsen der Schrecken, die Verfolgung, die Vertreibung und die Ermordung der Juden in Europa thematisiert. In der minimalistischen Ausstellung konnte jeder für sich die Symbolik der Ausstellung auf sich wirken lassen. Leere hohe Räume mit wenig Licht, Stelen aus Beton und Installationen von israelischen Künstlern zeigten eindrucksvoll, wie jeder für sich das Grauen der Vergangenheit in Gedenken an die Millionen Opfer verarbeitet.

Aber auch das heutige bunte jüdische Leben mit seinen vielen Tradition wurde gezeigt. In einer weiteren Ausstellung konnte die Geschichte Jerusalems, wo der Islam, das Judentum und das Christentum aufeinandertreffen, erlebt werden.

Die Auszubildenden erlebten einen Tag der zum Nachdenken anregen sollte und der die Gemeinsamkeit stärkte. Wie wichtig es ist, Geschichte zu begreifen und Biografien zu kennen, wurde durch den Ausflug deutlich. Auf dem Weg zurück nach Neustrelitz waren die Erlebnisse, Bilder und Eindrücke des Tages ein beherrschendes Gesprächsthema. Auch nächstes Jahr wird wieder ein Azubi-Tag stattfinden, wofür die Auszubildenden schon gute Ideen hatten.

 

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