Blutspender geehrt - Friedländer gibt über 62 Liter

Blutspender geehrt - Friedländer gibt über 62 Liter

„Ehrenamt ist unbezahlbar“, würdigte Wolfgang Stangenberg in dieser Woche 49 Frauen und Männer aus der Region Mecklenburg-Strelitz. „Blut ist unersetzbar und sie haben mit ihren Blutspenden vielen Menschen das Leben gerettet“, führte der ärztliche Geschäftsführer des Instituts für Transfusionsmedizin Neubrandenburg weiter aus.

Gemeinsam mit Uwe Jahn, dem Geschäftsführer des hiesigen DRK-Kreisverbandes, zeichnete Wolfgang Stangenberg jene Menschen aus, die durch ihre regelmäßigen Blutspenden unentgeltlich etwas für das Gemeinwohl der Menschen tun. Unter den Gästen im Neustrelitzer Restaurant „Am Glammi“ waren 27 Spender mit 25 Transfusionseinheiten, 12 Ehrenamtler, die 50 Mal ihr Blut gaben, fünf mit 75 und vier mit 100 abgegebenen Blutspenden.

Weiterhin konnte der 65jährige Werner Niepel geehrt werden. Der Friedländer Rechtsanwalt sucht seit 1968 regelmäßig die Blutspendeterminen der Region auf. „So erreichte Werner Niepel bis heute 125 unentgeltliche Blutspenden“, honorierte Uwe Jahn die Leistung. Denn das sind stolze 62,5 Liter Blut, die der Friedländer für die Rettung anderer Menschenleben gab.

„Es hat ja auch weitere schöne Nebeneffekte“, erklärte Werner Niepel. „Ich bin leidenschaftlicher Pilot, Auto- und Motorradfahrer und kann auch jederzeit in die Bedrängnis kommen, auf Blutkonserven angewiesen zu sein. Zudem wird man bei der Blutspende ja auch ärztlich untersucht und kann sich auf den medizinischen Check verlassen“, so der Rechtsanwalt. So wie Werner Niepel erhielten alle Spender eine Ehrennadel sowie kleine Aufmerksamkeiten.

„Aber nicht nur wir wollen ihnen mit den Präsenten und einem schönen Abendbrot danken“, so Uwe Jahn. „Wir leiten auch gerne den Dank der vielen Menschen weiter, denen sie mit ihren Blutspenden geholfen haben.“ Aber auch sieben Spender, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Blut spenden können wurden durch das Rote Kreuz geehrt. Weiterhin konnten Helga Aßmann und Anni Holtmann ein ganz besonderes Dankeschön für sich verbuchen. „Die beiden Damen unterstützen uns immer bei den Blutspendeterminen“, so Uwe Jahn. Insgesamt wurden und im vergangenen Jahr 144 Spendetermine angeboten und von 6554, unter ihnen auch 381 Erstspender, Frauen und Männern genutzt. (SR)

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