Blutspenderehrung in Neustrelitz

50 Liter Lebenssaft gegeben

 

Über 35 Jahre zog es Uwe Wrosch regelmäßig zu den Blutspendeterminen. „Und so sind 50 Liter Blut zusammengekommen, mit denen sie zahlreichen Menschen das Leben gerettet haben“, dankte Uwe Jahn als Geschäftsführer beim DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. dem Neustrelitzer Justizvollzugsbeamten, der sich 100 Mal ehrenamtlich und unentgeltlich jeweils 500 Milliliter des Lebenssaftes abzapfen ließ. Dass das nötiger denn je ist, bekräftigte gleichzeitig der ärztliche Geschäftsführer beim Neubrandenburger Blutspendeinstitut, Wolfgang Stangenberg: „Blut kann man nicht künstlich herstellen, darum sind wir auf ihr Engagement angewiesen.“ Um die gemeinnützige Leidenschaft der Blutspende etwas zu honorieren, hat das Rote Kreuz am Donnerstag traditionell zu einer Auszeichnungsveranstaltung nach Neustrelitz eingeladen.

Ebenso wie Uwe Wrosch kamen 30 Frauen und Männer in die Lessingstraße. Hier wurden sie für jeweils für 25, 50, 75 und 100 Blutspenden gewürdigt. „Es geht zwar nicht um Quantität, aber die Menge von 100 Spenden ist schon beachtlich, schließlich sind das fünf Wassereimer voll Blut“, dankte Uwe Jahn im Namen der gerettet Personen. Neben dankenden Worten, einer Urkunde mit Ehrennadel und einem Präsentkorb spendierte das DRK auch ein schmackhaftes Abendessen. Hier entwickelten sich schnell netten Gesprächen, die von Wolfgang Stangenberg fachlich begleitet wurden. So beantwortete der Fachmann Fragen rund um das Blutspenden. Der nächte Blutspendetermin in Neustrelitz ist der 23. März. Dann sind wieder Lebensretter ab 14:30 Uhr in der Lessingstraße 70 gefragt.

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