Delegiertenkonferenz 2019 in Neustrelitz

 

Mit 830 hauptamtlich Beschäftigten gehört der DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. zu einem der wichtigsten Arbeitsgebern in der Region. Vom Rettungsdienst und qualifiziertem Krankentransport, über die ambulante und stationäre Pflege bis hin zur Kinder- und Jugendarbeit bietet das Rote Kreuz ein großes Spektrum an Leistungen zwischen Feldberger Seenlandschaft, Kleinseenplatte und Müritzregion. „Aber wir können auch auf 4.190 Mitglieder zurückgreifen“, bilanzierte das Deutsche Rote Kreuz auf der jüngsten Delegiertenkonferenz in Neustrelitz.

Allein bis Oktober konnte ein Zuwachs von knapp 300 Mitstreitern verzeichnet werden. 250 Mitglieder engagieren sich zudem in den Gemeinschaften des großen ideellen Bereichs und bilden mit dem Ehrenamt eine wichtige Stütze für den DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V.. „Wir konnten in Mecklenburg-Vorpommern die meisten Ehrenamtsstunden verzeichnen, dafür gebührt den Mitglieder des Betreuungsdienstes, der Medical Task Force, den Helfern der Blutspende, des ambulanten Hospizdienstes, des Jugendrotkreuzes, der Kleiderkammer, des Kreisauskunftsbüros, der Rettungshundestaffel, dem Sanitätsdienst und der Wasserwacht eine hohe Anerkennung und ein großes Dankeschön“, honorierte das Präsidium die Arbeit. Eine dieser 250 Ehrenamtlichen ist Christel Dörnbrack, die jahrzehntelang als Ausbilderin in der Ersten Hilfe und Leiterin des Kreisauskunftsbüro beim DRK Mecklenburgische Seenplatte aktiv war. Und auch heute ist die 75-Jährige immer noch aktive Blutspendehelferin. Am Mittwoch wurde die Neustrelitzerin für ihre 60 Jahre Mitgliedschaft beim DRK geehrt und kassierte einen verdienten Applaus der 108 anwesenden Mitglieder.

Auch Kornelia Mittelstädt aus Feldberg und Brigitte Huschenhöfer aus Wredenhagen konnten für 50 Jahre sowie Doris Mohs, Margret Otto, Anke Lange und Udo Kehnscherper vier Jahrzehnte Mitgliedschaft geehrt werden. „Neben den normalen Aktivitäten realisieren wir über das Ehrenamt auch zahlreiche weitere Projekte, wie den Volleyball-Rettungs-Cup, Drachenbootrennen, zahlreiche Laufveranstaltungen, die DRK-ZweiRadTour oder die MüritzQuerung. Dieses Engagement ist eine gute Werbung für das DRK und seine Vielfalt“, honorierte die Geschäftsführung. Aber auch wenn das Ehrenamt gerne als Aushängeschild betitelt wird, haben die über 800 hauptamtlichen Beschäftigten ebenfalls einen enormen Anteil am Erfolg des Kreisverbandes an der Seenplatte.Der Rettungsdienst absolvierte 2018 knapp 21.000 Einsätze.

Die fünf Pflegeheime konnten eine 100-prozentige Auslastungen verbuchen und sich über eine MDK-Wertung von 1,81 freuen. Der Kundenkreis der drei Pflegedienste wächst und die fünf Kindertagesstätten freuen sich ebenfalls über einen regen Zuspruch. Das lässt das Präsidium und die Geschäftsführung des DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. zuversichtlich in die Zukunft blicken. Und die verspricht im kommenden Jahr Investitionen von über vier Millionen Euro. So bekommt die Wasserwacht Röbel einen neuen und eigenen Bootsschuppen. Zudem wird in Röbel/Müritz eine neue Kita und ein ambulanter Pflegedienst auf dem Gelände der ehemaligen Förderschule gebaut. Unterdes konnte in Waren (Müritz) bereits das neue Pflegeheim „Müritzpark“ eröffnet werden. Neben den 88 Pflegeplätzen beherbergt das neue Pflegezentrum auch ein stationäres Hospiz, das zehn Plätze für sterbenskranke Menschen bietet. „Es ist bereits das zweite Hospiz, das wir unter der Federführung des DRK in der Mecklenburgische Seenplatte betreiben“, erklärte Geschäftsführer Uwe Jahn.

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