Erfolgreiche DQS-Zertifizierung

 

„Es ist das beste System, was ich je gesehen habe“, faste Regina Wagnitz-Peters ihren Einsatz als DQS-Gutachterin beim DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. in einem Satz zusammen. Dieser Aussage gingen acht Tage Systemförderung im mittlerweile vierten Zyklus voraus, die mit gleich zwei Gutachterinnen der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen absolviert wurden.

Neben Cornelia Peter holte das Rote Kreuz mit Regina Wagnitz-Peters eine weitere Auditorin an die Seenplatte, denn die Komplexität der Bereiche, die sich der Zertifizierung nach DIN-ISO 9001:2015 und MAAS-BGW 6/2017 stellen, nimmt innerhalb des Kreisverbandes stetig zu. Zudem sollten eine weitere externe Sichtweise und Beurteilung der täglichen Arbeit innerhalb der Verwaltung, der Kinder- und Jugendbetreuung, des Rettungsdienstes und des Krankentransports, des Ehrenamtes sowie der ambulanten und stationären Pflege erfolgen. Aus diesem Grund überprüften die beiden Gutachterinnen die Angebote und Arbeiten der einzelnen Bereiche auf Herz und Nieren. „Dieses Unterfangen ist für uns immer sehr anspruchsvoll, denn das normale Tagesgeschäft muss normal weiterlaufen“, so Uwe Jahn. „Und das soll natürlich auch so sein, denn wir wollen nichts beschönigen, sondern Potentiale aufdecken“, betonte der DRK-Geschäftsführer.

Aus diesem Grund gewährte das DRK den beiden Auditorinnen auch eine vollständige Dokumenteneinsicht. Einen weiteren Einblick erhielten die beiden Fachfrauen bei Begehungen, Checks und Stichproben sowie Mitarbeitergesprächen. „Sehr interessant und aufschlussreich fanden wir die Einsatzbegleitungen im Rettungswagen und die Hospitation zum Azubitag und der Praxisanleitung“, unterstrich Cornelia Peter die mittlerweile seit zwölf Jahren von Berlin an die Mecklenburgische Seenplatte reist, um hier das DRK zu zertifizieren. „Besonders auffällig, ist das offene Miteinander, das durch die Geschäftsführung und alle Leitungsebenen gelebt wird“, zeigte sich das DQS-Team begeistert, das gleichzeitig das Krisen- und Fehlermanagement hervorhob. „Entgegen des Bundestrends gibt es kaum eine Fluktuation im DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte.

Ganz im Gegenteil, es gibt regen Zulauf innerhalb des Rettungsdienstes, der Pflege und im Ehrenamt und der Mitarbeiterpool besticht durch einen geringen Krankenstand“, so die Auditorin, die gleichzeitig bescheinigt: „Es gibt einen hohen Grad an Eigenverantwortung durch einen enormen Weiterentwicklungsstand und der persönlichen Identifikation mit einem messbaren gesunden Unternehmen.“ Das bringt natürlich jede Menge glückliche und begeisterte Kunden, die von jeder Menge Synergien profitieren. Neben einer großen Portion an Lob und positivem Feedback, zeigte das diesjährige externe Audit auch einige Verbesserungspotentiale auf, die es zu entfalten gilt. Hierfür wird das dreiköpfige QM-Team gemeinsam mit den Leitern eine Strategie zur Umsetzung entwickeln. Somit will der zweitgrößte DRK Kreisverband in Mecklenburg-Vorpommern den Grundstein legen, um auch im kommenden Jahr die Bescheinigung zu erhalten: „Es ist das beste System, was ich je gesehen habe."

 

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