Erste Hilfe in der ArcheSchule

 

Herzlich willkommen in der Warener Arche-Schule hieß es gestern für zwei Mitarbeiter des DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V.. Im Rahmen der traditionellen Präventionstage wurden unter anderem auch Torsten Krüger als Schulkoordinator und Michael Neumann als Ausbilder in Erster Hilfe in die erweiterte Grundschule eingeladen, um hier die Mädchen und Jungen kindgerecht im richtigen Umgang mit Notfällen und Verletzten zu schulen. „26 Jahre bin ich bereits beim Deutschen Roten Kreuz und 23 Jahre davon im aktiven Rettungsdienst gefahren“, stimmte Michael Neumann die Schüler ein. „Ich kann euch versichern, auch ihr seid in der Lage, Erste Hilfe zu leisten“, ermutigte er die Mädchen und Jungen, die noch etwas ungläubig auf die Decken, Binden, Pflaster und dem was sie erwarten könnte blickten.

„Wir werden das gleich mal üben“, so Torsten Krüger, der sich den kleinen Rio mit vor die Klassenzimmertür nahm und auf einen kleinen Notfall einschwor. „Du kommst rein, fällst hin und dir tut das Knie sehr weh“, erklärte der Rotkreuzler, während Michael Neumann drei andere Schüler als Helfer einteilte. Und Action – startete das Szenario. Rio kam, fiel hin und schrie vor Schmerzen. Nun waren die Helfer gefragt, die auch gleich ans Werk gingen. Bein hoch, Bein wieder runter, einer lief zum Anrufen, die anderen hinter. Und alle wieder zurück zum kleinen wimmernden Patienten. „Von der Sache habt ihr alles gemacht, was wichtig ist. Nun wollen wir noch etwas Struktur reinbringen“, blickte Michael Neumann an die Schultafel, an der vier große A geschrieben standen. „Jeder Buchstabe steht für eine Handlung, also Ansprechen, Anschauen, Anfassen und Abschirmen“, erklärte Neumann, während Torsten Krüger weitere Buchstaben an die Tafel schrieb. „HELD, sein wollen und können wir alle, doch was bedeutet diese Abkürzung“, fragte er in die Runde. Während Helfen noch sehr schnell von den Schülern erkannt wurde, brauchten sie für Ermutigen, Lebensrettende Sofortmaßnahmen und Decke als Wärmeerhalt einige Tipps. „Und genau mit diesen kleinen Gedankenstützen als Leitpfaden versuchen wir jetzt nochmals einen Notfall abzuarbeiten“, ermunterte Torsten Krüger auf eine weitere Runde Notfallsimulation, die schließlich gleich viel flüssiger und geordneter ablief. So brachte der erste Tag, an denen die vierten bis sechsten Klassenstufen teilnahmen, bereits jede Menge Helden hervor, die in Zukunft Erste Hilfe leisten oder sie organisieren können. Am Freitag dürfen sich die Erstklässler sowie die Schüler der zweiten Klasse auf den DRK-Kurs freuen.

 

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