Führungswechsel in der Rettungswache Marihn

 

Zu wie vielen Einsätze Rainer Dwornik mittlerweile mit dem Rettungswagen alarmiert wurde, kann der scheidende Leiter der Rettungswache Marihn gar nicht genau sagen. Aber sicher ist, dass er in seiner Dienstzeit, die mittlerweile vier Jahrzehnte zählt, vielen Menschen mit Herz und Verstand das Leben gerettet hat. „Im Sommer 1980 habe ich meinen ersten Rettungseinsatz gefahren. Damals rückten wir noch von Penzlin mit einem B1000 aus“, erinnert sich Rainer Dwornik. Der Rettungsassistent begann seine Retter-Karriere damals noch bei der Schnellen Medizinischen Hilfe (SMH). Über die Jahre wurden die Ansprüche an die Notfallrettung höher und die Ausbildung der Sanitäter aufwendiger. So hieß es für den gestandenen Lebensretter nochmals die Schulbank drücken und den Beruf des Rettungsassistent abzuschließen.

Auch für das Team um Rainer Dwornik galt es, sich weiterzubilden und den Vorgaben des neuen Rettungsdienstgesetzes gerecht zu werden. „Als Wachleiter hattest du immer das richtige Gespür und warst ein wahrer Teamleader“, lobte Ronny Stier als stellvertretender Geschäftsführer im DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. seinen Mitarbeiter, der so langsam in Richtung Ruhestand schaut. Seinen Führungsposten will Rainer Dwornik in jüngere Hände geben und hat mit seinem Kollegen Martin Möller einen würdigen Nachfolger gefunden. Auch Notfallsanitäter Martin Möller kann mittlerweile auf zwei Jahrzehnte Berufserfahrung zurückblicken und ist in der Rettungswache Marihn, in der ein Rettungswagen stationiert ist, beinahe zu Hause. „Wir verbringen ein Drittel unseres Lebens auf Arbeit und in einem guten Team ist das schon beinahe eine kleine Familie“, resümierte Rainer Dwornik, der seiner Rettungswache noch bis zum Jahresende treu bleiben will. So haben wir ausreichend Zeit für eine gute Übergabe, denn ich werde fortan als Stellvertreter fungieren“, so der scheidende Wachleiter. Die Rettungswache Marihn, die im Herbst 2006 eingeweiht wurde, ist für die Notfallrettung im Amt Penzliner Land verantwortlich. „Knapp 1.000 Einsätze kommen im Jahr zusammen, denn wir sind auch der Reserve-RTW für Neubrandenburg, Waren (Müritz) und für das nördliche Strelitzer-Land“, fasste Rainer Dwornik zusammen, der mit reichlich Blumen und den besten Glückwünschen als Wachleiter verabschiedet wurde. Dwornik selber hatte aber auch Blumen organisiert, die er gemeinsam mit einem symbolischen Staffelstab an seinen Nachfolger Martin Möller übergab.

 

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