Haus der kleinen Forscher

 

„Einmal im Monat verwandelt sich unsere Kindergarten in eine große Experimenteninsel“, erklärte Carola Wutschke. „Dann kommen alle Kinder zusammen und probieren sich an unterschiedlichen Projekten aus“, so die Leiterin der Wesenberger DRK Kita „Spatzenhus“. Aber auch an den anderen Tagen begleitet das Thema „Forschen“ den lebhaften Alltag der 200 Mädchen und Jungen. „Unsere Lütten ab dem Kindergartenalter beteiligen sich regen an den verschiedenen Aktionen, die wir im Bereich Wasser, Natur, Magnetismus, Licht und vielen anderen Spaten anbieten“, erläuterte Projektleiterin Nicole Müther, die mächtig stolz auf ihre „Schlaumäuse“ ist. Gespannt verfolgte Ingmar Nehls, von der Trainings- und Fortbildungsakademie (TFA) Neubrandenburg, den Ausführungen der beiden Frauen und verfolgte gleichzeitig das emsige Treiben einiger Kinder. Gebannt durchsiebten die Lütten gerade Spielsand, in dem sich einige Herbstfrüchte versteckt hatten.

„Die Kinder sind wirklich immer mit großer Begeisterung dabei“, unterstrich Carola Wutschke die Aktion. Und aus diesem Grund überreichte Ingmar Nehls auch am Donnerstag erneut das Zertifikat und die Plakette „Haus der kleinen Forscher“. „Seit 2012 werden unsere Bemühungen mit dieser Auszeichnung gewürdigt“, freute sich die Kita-Leiterin, die mit ihrem Team das Forschungsprojekt lebt. So sehr, dass im kommenden Jahr ein großer Raum zu einer „Forscherwerkstatt“ umgebaut wird. „Mittlerweile sind Lupen, Mikroskope, Gewichte und Waagen auch bei uns zu Hause“, resümierte die Rotkreuzlerin. Gemeinsam mit Ingmar Nehls wurden der Ausbau der weiteren Zusammenarbeit und neue Möglichkeiten zur Weiterbildung der Erzieherinnen besprochen.

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