In die Fußstapfen der großen Notfallsänitäter steigen

Am Sonnabend, dem 18.10.2014, wurde der Traum vieler Kids wahr. Für 24 Stunden durften sie die tägliche Arbeit der Rettungskräfte erleben. „24 Stunden Berufsfeuerwehr Tag“ stand auf dem Plan.

Fast 80 Jugendliche des Deutschen Roten Kreuzes, die Schulsanitätsdienstler und junge Feuerwehrleute des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sollten die Realität im Rettungsdienst erleben. Sie besetzten die Fahrzeuge und Wachen der jeweiligen Organisation.

Ihr Auftrag für 24 Stunden: „Arbeitet wie die Großen, erlebt das tägliche Leben als Einsatzkraft.“ Sie begannen den Tag mit der Übernahme der Technik, dem Scheck der Einsatzbereitschaft und der Kontrolle der Vollständigkeit. Dafür hatten die Großen für sie schon viel vorbereitet.

Mit dem Anruf der Leitstelle: „Eingeklemmte Person in EDEKA Markt Neustrelitz“ begannen dann die erlebnisreichen Stunden. Daraufhin rückten die Rettungswagen aus Neustrelitz und aus der FFW Neustrelitz aus. Die Jungen Sanitäter stellten dann ihr Können, ihr Wissen und ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis. Es folgten auch die Aufgaben und Alarmierungen für die anderen Standorte in Hohenzieritz, Blankensee und fünf weitere Dörfer.

Über 35 Einsätze mussten die 80 Jugendlichen abarbeiten. Es war alles dabei. Verkehrsunfall, Katze auf dem Baum, kleine Brände, verunfallte Personen im Haushalt und Betrieb u.v.m.

„Es hat Spaß gemacht“ sagte Billy Baumgardt. „Schön war es, mit den neuen Rettungswagen ausfahren zu dürfen.“ „Wir sollten so etwas öfter machen“ wünschte sich Elias Vogel.

Die Betreuer und Beobachter lobten die Einsatzbereitschaft und das Können der Jugendlichen. Markus Kaiser vom Sanitätszug war beeindruckt vom Handeln und Können der Jugendrotkreuzler. Er sagte, dass seine Kollegen einige Aufgaben nicht besser gelöst hätten.

Am Sonntagmorgen wurde der 24-Stunden-Dienst noch einmal spannend. Großeinsatz bei Zippelow. Das Stichwort „BRAND GROSS“ mit mehreren Verletzten ließ die Jungen Retter nochmals alle Kräfte mobilisieren und auch diesen Einsatz bravourös lösen.

„Es war ein gelungenes Wochenende“ fassten die Organisatoren Amtswehrführer Enrico Kollhoff, der Jugendwart Thomas Rohloff und der Schulkoordinator Torsten Krüger zusammen. Besonders das Zusammenspiel der Feuerwehren und der DRK Jugend wurde gelobt und man bedankte sich bei allen Unterstützern aus den eigenen Reihen.

Mit strahlenden Augen, viel Gesprächsstoff, aber auch etwas müde wurden die Kids dann ihren Eltern am Sonntag gegen 11:00 Uhr wieder übergeben.

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