Kita Feldberg bleibt in Bewegung

 

Ziehen, Greifen, Klettern, Festhalten, Rutschen, Balancieren, Schaukeln, Schwingen: Bewegung kann vielfältig sein und wird in unserer Feldberger Kita „Spiel &Spaß“ großgeschrieben. In der vergangenen Woche kamen die Erzieherinnen mit vielen neuen Geräten und Ideen von der Weiterbildung „Arbeit mit den Bewegungs-und Spielgeräten nach Pikler und Hengstenberg“ in die Kindertagesstätte zurück, so dass Bewegung nun noch mehr durch unsere Kinder gelebt werden kann. „Die Arbeit in unsere Kita konzentriert sich schon lange auf Ernährung, Bewegung und Gesundheit und durch das neue Angebot dieser Bewegungsmaterialien wollen wir unser Konzept nochmals erweitern“, erklärte Ines Kienbaum als Leiterin der  Kindertagesstätte. Und diese Erweiterung verspricht jede Menge „Spiel & Spaß“.  „Auf den neuen Holzgeräten bewegen sich die Mädchen und Jungen immer barfuß, damit die Kinder das Material besser wahrnehmen können“, erläuterte  Ruth Schubel. „Weiter ist es wichtig nicht zu drängeln und nur das zu tun, was man sich selber zutraut“, so die Erzieherin weiter.

Voller Spannung sehnten sich die Kinder bereits, die neuen Spielgeräte endlich erproben und Kinder anstatt Bewegungen in vorgefertigten Turnübungen zu trainieren, ihrem Forschungsdrang nachgehen und spielerisch eigene Ideen und ihr Können ausprobieren. Erst vorsichtig und dann immer tollkühner wurde die Bewegungslandschaft, die sich aus einfachen Holzmaterialien, wie Holzbausteinen,  Kipphölzer, Kletterstangen, Hocker und  Hühnerleitern zusammensetzen, erkundet. Aber nicht nur die Bewegung wird spielerisch gefördert. Auch das Sozialverhalten der Kinder wird durch die Verhaltensregeln begünstigt, denn die Mädchen und Jungen müssen sich an die Regeln halten, sich absprechen und Rücksicht nehmen. Neben unseren „großen“ Kindern sind die Holzspielgeräte nach Pikler und Hengstenberg auch für die Kleinsten der Krippe eine große Bereicherung. Durch das Überwinden von unterschiedlichen Höhen und Ebenen setzen sie sich intensiv mit ihrer Umwelt auseinander, lernen schneller ihre Bewegungen zu koordinieren und eigene Grenzen wahrzunehmen.

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