Mit Blutspenden Leben retten

 

Gerade noch einen unbeschwerter Winterspaß in den Bergen, dann ein unvorsichtiger Tritt. Nach einem schweren Sturz in die Tiefe hing das Leben von Gela Allmann am seidenen Faden. Eine Beinschlagader war gerissen und die junge Frau benötigte schnelle Hilfe. „Ich hatte sehr viel Blut verloren und war auf Transfusionseinheiten angewiesen“, erinnert sich Gela Allmann in einem bewegenden Imagefilm des Blutspendedienstes. Das Leben der Frau konnte durch fremde Blutspenden gerettet werden und heute lebt die selbstbewusste Gela Allmann als gesunde Mutter eines kleinen Jungen mit dem Wissen, ohne fremde Hilfe während beide Leben nicht möglich gewesen. Mit diesen eindrucksvollen Szenen stimmte Uwe Jahn, Geschäftsführer des DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V., gestern zahlreiche Lebensretter ein. „Es ist eine schöne Tradition, ehrenamtliche Blutspender einzuladen und ihnen für ihren selbstlosen Einsatz zu danken“, so Uwe Jahn. „Wir wollen heute 18 Ehrenamtliche für 25, sieben für 50, elf für 75 und einen Blutspender für 100 abgegebene Transfusioneinheiten ehren“, erklärte der DRK-Geschäftsführer weiter.  Und eben diese Frauen und Männer konnten durch ihre jahrelangen Blutspenden zahlreiche Leben, wie das von Gela Allmann, retten. „Aber gerade mal fünf Prozent der Bundesbürger sind Blutspender“, so Uwe Jahn.

Die Gründe für das Nichtspenden sind vielseitig. Von Angst vor Krankheiten bis Zeitmangel werden beispielsweise als Ausreden angegeben. „Mit einer Blutspende retten man nicht nur Leben, man selbst ist auch unter ärztlicher Kontrolle. Die eigentliche Blutspende dauert lediglich eine Viertelstunde“, berichtete Uwe Jahn. Doch eigentlich musste er das den Anwesenden gar nicht erklären. Allesamt sind sich der Notwendigkeit einer Blutspende, die statistisch Zweidrittel aller Menschen in ihrem Leben beanspruchen müssen, bewusst. „Dafür möchten wir ihnen danken“, schwenkte Uwe Jahn zu seinen beiden Mitstreiterinnen. Gemeinsam mit Iris Kraus vom Blutspendeinstitut und Petra Gley, als Verantwortliche für die Blutspenden im Bereich Mecklenburg-Strelitz, dankte Uwe Jahn den ehrenamtlichen Lebensrettern mit kleinen Präsenten und einem gemütlichen Abendessen in den Räumen den Neustrelitzer Bildungszentrums.

 

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