Mit kleinen Schritten zurück ins Leben

 

Es gibt immer einen Weg, wenn man ein Ziel hat. Das konnte auch Ingrid Bünger nach einem schweren Schicksalsschlag erkennen und fand mit Hilfe von engagierten Menschen zurück ins Leben. Nach einer Amputation des linken Beines hatte die Seniorin große Angst, die Selbstständigkeit zu verlieren. Mit dem Einzug in die Wesenberger Pflegeeinrichtung „Woblitzpark“ begann für Ingrid Bünger im Januar 2018 ein neuer Lebensabschnitt, der die Rentnerin schrittweise in ein neues Leben führte. Dabei halfen Stefanie Winkler und ihr Team. Gemeinsam wurde ein Plan geschmiedet und monatliche Ziele gesteckt. Viele Einheiten mit Krankengymnastik und wöchentliche Übungen machten es möglich, die Etappen zu erreichen.

Schnell waren normale tägliche Bedürfnisse, wie der Transfer ins Bett, Toilettengänge sowie das An- und Ausziehen, wieder möglich. „Als Physiotherapeutin war mein Ehrgeiz geweckt und ich schlug eine Beinprothese vor“, erinnert sich Stefanie Winkler. Anfängliche Bedenken der heute 79-Jährigen waren schnell ausgeräumt und das Sanitätshaus Klein konnte sich um das „neue“ Bein kümmern. Mit der angefertigten Prothese wurde schließlich fleißig geübt und trotz anfänglicher Schwierigkeiten stellten sich schnell die ersten Erfolge ein. Gemeinsam mit zwei Physiotherapeuten schafft Ingrid Bünger heute bereits zehn Meter mit dem Gehwagen und kann mächtig stolz auf ihre Leistung sein und hat erkannt: Es gibt immer einen Weg, wenn man ein Ziel hat.

 

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