Neues Projekt: "Jung und Alt"

 

Ursula Pommerening und Lotte Schluppner zählen zusammen 177 Lenze, das schaffen die 15 Mädchen und Jungen der „Regenbogengruppe“ in der Feldberger DRK Kita „Spiel & Spaß“ zusammen nicht mal zur Hälfte. Aber gemeinsam spielen und Spaß haben geht trotzdem. Das hat das jüngste Projekt der Neustrelitzer Pflegeeinrichtung „Luisendomizil“ eindrucksvoll bewiesen. Victoria Rombach vom Betreuungsteam ließ sich von der VOX- Fernsehserie „Wir sind klein und ihr seid alt“ inspirieren und entwickelte ein maßgeschneidertes Programm, das für „ihre“ Senioren passen könnte. Nun fehlten nur noch die Kinder, die bei dem Konzept mitspielen würden. Die Lütten und ihre Erzieher der Feldberger Kindertagesstätte ließen sich nicht lange Bitten und schlugen prompt einen ersten Termin vor, um junge und ältere Menschen zu verbinden.

„Die Kinder sollten von den Senioren lernen, und umgedreht natürlich auch“, so Victoria Rombach. „Wir wollen mit einigen Kindern spielen und lachen, habt ihr Lust“, fragte die Rotkreuzlerin Ursula Pommerening und Lotto Schlupper und die stimmten voller Begeisterung zu. Also ging es pünktlich nach dem Frühstück in das 30 Kilometer entfernte Feldberg. Zeit für ein kleines Pläuschchen unter Frauen. „Ob die Kinder lieb sind, ob sie überhaupt mit uns spielen wollen?“ Eine halbe Stunde später waren die Fragen schnell geklärt. Eine freundliche Begrüßung, eine kurze Vorstellung und schon wurde mit „Mensch ärger dich nicht“ das erste Spiel hervorgeholt. Vergnügt setzten sich die Mädchen zu den Omis, die ebenfalls dieses Brettspiel lieben. Gleich beim ersten Wurf zeigte der Würfel von Ursula Pommerening sechs Punkte und die Seniorin konnte die erste Figur ins Spielfeld bringen. Die Freude war groß und auch die vier anderen Mitspieler konnten schnell ihre Spielsteine auf die Reise schicken. „Das macht Spaß“, waren sich Jung und Alt einig.

„Es ist wichtig, dass man sich gegenseitig akzeptiert und die Fähigkeiten oder Einschränkungen des anderen kennt“, erklärte Victoria Rombach, die sich über den guten und unkomplizierten Verlauf der Aktion freute. Freunde kam auch bei den beiden Seniorinnen auf, die in Erinnerungen aus der eigenen Kindheit schwelgten und mit einem selbstgemalten Bild von den Mädchen und Jungen überrascht wurden. Dass dieses Projekt nicht mit einem Treffen beendet werden soll, darüber waren sich beide Parteien schnell einig. Und so wurden schon die nächsten Treffen zwischen Jung und Alt geplant.

 

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