Prüfung für Rettungshunde und ihre Führer

Prüfung für Rettungshunde und ihre Führer

Rettungshundeprüfung erweist sich als großer Test für Mensch und Vierbeiner. Eigentlich standen ja unsere Rettungshunde im Vordergrund, doch auch die Hundeführer kamen nicht ungefragt davon. Gemeinsam mit dem Arbeiter Samariterbund (ASB) Nordost, der die Veranstaltung organisierte, haben sich von unserem DRK-Kreisverband vier Teams, darunter drei Erstprüflingen und ein Wiederholungs-Team, der Prüfung zur Einsatzfähigkeit gestellt.

Bevor die zukünftigen Rettungshunde an den Start gehen konnten, mussten sich die Zweibeiner einem Theorietest mit 25 Fachfragen unterziehen. Ein Mix aus Erste Hilfe für Mensch und Hund, Kynologie, Orientierung und Kartenarbeit sowie Einsatztaktik, Flächensuche und Sprechfunk standen in dem Fragenkatalog. Im Anschluss durften sich unsere Vierbeiner beweisen.

Es begann mit dem Verweistest, wo der Hund zeigen muss, wie er anzeigt, wenn er einen zu Suchenden gefunden hat. Es wurde das Verbellen, der Hund musste solange an am Fundort bellen, bis Hundeführer da ist, und das Rückverweisen, der Hund kommt nach dem Fund wieder zum Hundeführer zurück und zeigt dort dann an, dass er Erfolg hatte und führt ihn dann zum Fundort, überprüft. Dabei war es wichtig, dass der Rettungshund nicht aggressiv oder belästigend wird. Eine weitere Prüfung stellte das Unterordnen dar. Hier musste der Hund untern anderem abliegen, bis der Hundeführer außer Sicht ist. Im Anschluss muss der Hund auf die Kommandos des Hundeführers hören und diese sofort ausführen. Kommandos, wie Sitz, Steh und Platz, mussten ebenso ausgeführt werden, wie das neutrale Verhalten in einer Menschengruppe und sich von einer Fremdperson tragen lassen.

Als Abschluss wurde die Flächensuche vollzogen. Hier war Teamarbeit gefragt. Der Rettungshund musste in einem Waldstück von 30000m² innerhalb von 20 Minuten eine Person finden und anzeigen. Die Hundeführer ihrerseits waren für die akkurate Versorgung der Patienten verantwortlich. Mit der jüngsten Prüfung können wir jetzt neun geprüfte Teams zur Suche von Personen einsetzen. Im Herbst steht die nächste Prüfung an. (SR)

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