Da die Landfrauen in MV sich auch mit dem Thema Gewalt an Frauen und der Finanzierung von Frauenhäusern beschäftigen, wuchs die Idee, ob die Landfrauen nicht eine ähnliche Aktion, wie in London initiieren könnten. Daraus ist ein Projekt geworden, und auf kreative Weise sind in Gemeinschaftsarbeit ware Kunstwerke entstanden. In den wärmenden Decken stecken Geduld, Fleiß, Leidenschaft und ganz viel Wärme. Die einzige Vorgabe war, Einzelquadrate in einer Größe von 20x20 zu stricken oder zu häkeln, die dann zu einer bunten Decke zusammengesetzt werden. So konnten Wollreste eine kunterbunte, sinnvolle Verwendung finden. Das Beste daran war, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und Angenehmes mit Nützlichem zu verbinden.
Als sich 12 Jabeler Landfrauen im Oktober 2025 zum ersten Mal zum gemeinsamen Handarbeiten trafen, gingen sie davon aus, vielleicht 2 – 3 Decken an Betroffene übergeben zu können. Tatsächlich ist daraus viel mehr geworden. In geselliger Runde trafen sie sich alle 14 Tage in der kleinen gemütlichen Kneipe bei Gitti und Josef in Alt Garz. Es konnten mehr als 10 wunderschöne Unikate fertig gestellt werden, die die Jabeler Landfrauen an Einrichtungen und Menschen in der Region übergeben möchten, die Solidarität, Wärme und Aufmerksamkeit benötigen. Als Erstes haben sie neben den Frauenhäusern an unser Hospiz „Müritzpark“ gedacht. Immer wieder unterstützen sie gerne die Hospizarbeit mit Kuchenspenden, zum Beispiel beim jährlichen Straßenfest in der Thomas-Mann-Str. oder beim Herbstfest in unserem Warener Hospiz „Müritzpark“. Die erste Decke wurde nun einer Bewohnerin übergeben.
Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses wunderschöne Unikat.
