Hintergrund sind anhaltend rückläufige Umsätze sowie steigende Kosten, die einen wirtschaftlichen Betrieb nicht mehr ermöglichen.
Insbesondere in den vergangenen Monaten ist die Nachfrage deutlich gesunken. Neben allgemeinen Veränderungen im Kaufverhalten wirkt sich auch die aktuelle Verkehrssituation – insbesondere die Brückensperrung in Waren (Müritz) – negativ auf die Erreichbarkeit und damit auf die Besucherzahlen aus. Allein im ersten Quartal dieses Jahres verzeichnete der Kreisverband für die Kleiderkammern in Waren (Müritz) und Neustrelitz ein Defizit von rund 4.500 Euro. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr würde dies ein Minus von etwa 18.000 Euro bedeuten. Bereits im vergangenen Jahr schlossen die Kleiderkammern mit einem negativen Ergebnis von 13.700 Euro ab.
Zudem stellt die Qualität der abgegebenen Spenden zunehmend eine Herausforderung dar. In den vergangenen Jahren mussten vermehrt Kleidungsstücke an Spender zurückgegeben werden, da diese unbrauchbar oder beschädigt waren. In Einzelfällen führte dies leider auch zu unangemessenen Reaktionen gegenüber den Mitarbeitenden.
Nicht verwertbare Kleidung verursacht darüber hinaus zusätzliche Kosten: Allein in den vergangenen Monaten sind Entsorgungskosten in Höhe von fast 1.000 Euro angefallen. Die Kleiderkammer in Neustrelitz bleibt hingegen – entgegen ursprünglicher Planungen – unter angepassten Rahmenbedingungen bis Ende des Jahres geöffnet.
